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Sep
23

Bischof Kaggwa segnet Hannberger Solar-Batterien für Caritas Maddo

Die neuen Batterien für die Solaranlage der Entwicklungshilfeeinrichtung Caritas Maddo in Masaka in Uganda sind installiert. Bischof John Baptist Kaggwa hat die neue Anlage gesegnet und offiziell in Betrieb genommen. Die Maddo-Mitarbeiter haben nun endlich eine konstante Stromversorgung für ihre Arbeit.

Die Sonne strahlt auf die Sonnenkollektoren auf dem Dach der Bürogebäude von Caritas Maddo in Masaka. Ein paar Meter tiefer stehen Sozialhelfer, Buchalter, Pfarrer, Landwirte und Wasser- und Medizinbeauftragte da  zusammen, wo die Sonnenenergie gesammelt wird. In 24 neuen, hüfthohen Batterien. Inmitten Bischof Kaggwa. Zusammen mit den beiden Maddo-Direktoren Pfarrer Raphael Ssemmanda und Peter Ssenkaayi durchschneidet er eine extra angebrachte Schleife.

Bischof Kaggwa segnet die neuen Energiespeicher.

Die große Symbolik ist nicht übertrieben. Seit mehr als zwei Jahren musste die Maddo-Belegschaft auf eine zuverlässige Stromversorgung verzichten. Man war angewiesen auf die staatliche Stromleitung, die nicht selten mehrer Stunden bis zu mehreren Tagen keine Enrgie lieferte. Die Arbeit mit elektronischen Geräten war mühselig. Das ständige An und Aus des Stromflusses nicht unbedingt förderlich für eine lange Haltbarkeit der Computer.  2010 erfuhren die Mitglieder einer Reisegruppe aus der befreundeten Pfarrei Hannberg vom schlechten Arbeitsumfeld und wollten helfen.

Vor allem Stefan Reif, Schorsch Lunz  und seine Frau Vroni initiierten einen Spendenaufruf in der Pfarrgemeinde Hannberg, der schnell im ganzen Seebachgrund wahrgenommen wurde. Ulrike Makumbundu, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderatsausschusses Mission, Entwicklung und Frieden (MEF) in Hannberg, setzte  das Projekt “24 Batterien für Caritas Maddo” ganz oben auf die MEF-Agenda. Mit einem Zuschuss des Ausschusses und vielen Einzelspenden von Privatpersonen kamen so die benötigten 14.000 Euro für die Batterien und den aufwendigen Transport nach Uganda zusammen.

Leider klappte es organisatorisch nicht, dass einige Hannberger Pfarreimitglieder selbst die Installation vornehmen konnten. Das schmälert die Freude über den neuen Stromsspeicher bei der Maddo-Belegschaft aber nicht im geringsten. Pfarrer Ssenkaayi sendet die besten Grüße nach Hannberg und bedankt sich bei allen Beteiligten, Spendern, Helfern und Freunden für die nachhaltige Unterstützung.

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